Kursdetails
Kurs-Nr. 212-1003

Kennenlernen - Verstehen: Musik als vermittelndes Medium bei der Entwicklung des jüdisch-christlichen Dialogs

Ein Beitrag zu 1.700 Jahren Jüdisches Leben in Deutschland

Beginn Do., 18.11.2021 • 19:00 - 21:30 Uhr
Dauer 3 Kurstage • insg. 10 UStd.
Gebühr 0,00 €
Leitung Dr. Roman Salyutov

  Sonderprojekt von Dr. Roman Salyutov, gefördert vom Deutschen Musikrat.

2021 werden 1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland gefeiert - ein würdiger Grund, ein breites Publikum mit dem Judentum vertrauter zu machen und das interreligiöse Miteinander zu fördern.
So hat Konzertpianist, Dirigent und Musikwissenschaftler Dr. Roman Salyutov aus diesem Anlass ein spezielles Projekt konzipiert, das vom Deutschen Musikrat gefördert wird. Es ist ein Filmprojekt, bestehend aus drei Teilen, die einigen Themen der jüdischen Geschichte gewidmet sind - von der alttestamentarischen Zeit bis ins 20. Jahrhundert hinein. Jeder Teil besteht aus einer einführenden Moderation und einem konzertanten Vortrag von Musikwerken, die noch weitgehend unbekannt sind.

Die dreiteilige Reihe gliedert sich wie folgt:

Im 1. Teil "Judentum der alten Zeit" wird in die geistige Welt des Judentums eingeführt. Vorgelesen wird aus der Torah und Thomas Manns Roman "Josef und seine Brüder". Anschließend wird die Sinfonie "Israel" von Ernest Bloch aufgeführt (in der Klavier-Fassung von Roman Salyutov).

Der 2. Teil "Aschkenasische Kultur" ist dem "Vater des jiddischen Liedes" Mordechai Gebirtig gewidmet. Es wird über diese Kultur erzählt und aus Heinrich Heines Roman "Rabbi von Bacharach" vorgelesen. Gebirtigs Musik wird dabei vielfältig präsentiert: Als Lieder mit hinzukomponierter Begleitung sowie als Liedbearbeitungen für Klavier, arrangiert von Roman Salyutov.

In den 3. Teil "Die deutschen Juden im 1. Weltkrieg" wird über die Geschichte von Walter Rathenau sowie ausgewählte Feldpostbriefe jüdischer Soldaten eingeführt. Musikalische Kulmination stellt der Vortrag der Suite Op. 23 von Erich Wolfgang Korngold dar, komponiert für den Pianisten Paul Wittgenstein, der seinen rechten Arm im 1. Weltkrieg verloren hat.

Alle drei Teile werden in einigen alten, ehemaligen Synagogen, die heutzutage unter Denkmalschutz stehen, als Film gedreht und dann dem Publikum in Form vor Filmabenden mit einem anschließenden Dialog präsentiert, in dem sich Roman Salyutov als Autor der Produktion verschiedenen Fragen und stellt und diverse thematisch relevante Aspekte erläutert.

Termine
Die zusammenhängenden Veranstaltungen sind b.a.W. in Präsenz an folgenden Tagen im Kulturzentrum geplant:
18.11., 25.11. und 16.12.2021. Der Beginn ist jeweils 19:00 Uhr.
Herr Dr. Salyutov wird Sie in die Thematik einführen und steht für Fragen bereit.

Anmeldung erforderlich! Die Teilnahme ist kostenlos.




  Ort

Kulturzentrum, Flügelsaal

Hauptstraße 133
40764 Langenfeld

Kurstage

  Datum
Do. 18.11.2021
  Uhrzeit
19:00 - 21:30 Uhr
  Ort
Kulturzentrum, Flügelsaal
  Datum
Do. 25.11.2021
  Uhrzeit
19:00 - 21:30 Uhr
  Ort
Kulturzentrum, Flügelsaal
  Datum
Do. 16.12.2021
  Uhrzeit
19:00 - 21:30 Uhr
  Ort
Kulturzentrum, Flügelsaal